Sie bieten auf ein echtes, geschichtsträchtiges k.u.k. Werndl-Infanteriegewehr M1867 mit dem legendären Tabernakelverschluss. Diese Waffe ist ein authentischer Zeuge der österreichisch-ungarischen Militärhistorie und besticht durch ihre unberührte, charakterstarke Ausstrahlung.
Das Gewehr befindet sich in einem ehrlichen Originalzustand mit ausgeprägter, historischer Alterspatina und deutlichen Gebrauchsspuren, die von einem langen, aktiven Dienstleben erzählen. Besonders für Sammler, die keine überrestaurierten Stücke suchen, ist dieses Gewehr ein Highlight.
Bedeutung der Stempelungen & Details:
- „L. Wurzinger“: Ein absolutes Sammler-Highlight! Es handelt sich um den k.u.k. Hof-Büchsenmacher Leopold Wurzinger aus Wien, der als spezialisierter Zulieferer die hochwertigen Schlossplatten für die Werndl-Gewehre fertigte.
- „870“: Steht für das Herstellungsjahr des Schlosses – 1870 (Die erste Ziffer wurde bei militärischen Stempelungen dieser Ära in Österreich oft weggelassen).
- „St69“: Verweist auf den Truppenstempel bzw. das Abnahmejahr des ursprünglichen Gesamtsystems oder der Zuteilung (Steyr 1869 / Modellvariante).
- „GA“: Typischer k.u.k. Abnahmestempel (General-Abnahme / Kontrollstempel der Heereskommission).
Zustand:
- Holzschaft: Der durchgehende Holzschaft zeigt deutliche, erhebliche Alters- und Gebrauchsspuren. Insbesondere am Hinterschaft finden sich tiefere, historische Macken, Bestoßungen und charakteristische Druckstellen (es wirkt, als wäre etwas in das Holz eingeschlagen worden). Das Holz ist jedoch stabil.
- Metallteile: Das gesamte System sowie der Lauf tragen eine kräftige, dunkle Alterspatina. Die Metalloberflächen sind unberührt – genau so, wie es Historiker schätzen.
- Mechanik: Der markante Tabernakelverschluss lässt sich drehen, das Schloss rastet ein - die Büchse ist schussfähig.
- Lauf: Der Lauf ist altersbedingt rau, das Profil der Züge ist der Epoche entsprechend matt.
- Zubehör: Inklusive des originalen, gealterten Leder-Trageriemens.
Das Werndl-Gewehr war eine offizielle Ordonnanzwaffe des gemeinsamen Gesamtheeres der Donaumonarchie unter Kaiser Franz Joseph I.
In der WBK ist die Büchse mit dem modernisierten Kaliber 11 x 58 R (M1867/77) eingetragen und nicht mit dem Originalkaliber 11 x 42 mm R (M1867). Die meisten heute existierender Werndl-Gewehre wurden in den Arsenalen nachträglich auf das modernisierte Kaliber aufgerieben.
Aufgrund der Gesamtlänge von knapp 1,3 m wird der Versand teuer.
Bitte beachten Sie die Bilder, diese sind Bestandteil der Artikelbeschreibung.




















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