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MUSEAL: Preuß. Löwenkopfsäbel Grenzschutz 1919 • Pour le Mérite General v. La Chevallerie • Nachlass

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Artikel-ID:
20453993
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Deutschland

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Waffentruhe (137)

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Beschreibung

Feinstes Museumsstück & Sammlertraum der Spitzenklasse! ​Zur Versteigerung kommt ein historisch extrem bedeutendes, lückenlos belegtes und absolut unberührtes Ensemble aus der dramatischen Zeit des Grenzschutzes Ost (1919/1920) sowie der Weimarer Republik. ​In dieser Vollständigkeit mit Klingen-Provenienz, Bügelgravur und geschichtlicher Dokumentation direkt aus dem Schloss-Nachlass vermutlich ein einzigartiges Einzelstück auf dem Markt! ​1. Der Säbel / Offiziersdegen: ​Modell: Klassischer preußischer Löwenkopfsäbel für Offiziere. ​Gefäß: Massives Messinggefäß mit feinst ausgearbeitetem Löwenkopf, integrierten Rote-Augen-Gefäßdetails und plastischem Eichenlaub-Relief. ​Griff: Originale, stramme Drahtwicklung über unbeschädigter Griffabdeckung. ​Extras: Inklusive der originalen, vorschriftsmäßig gebundenen Offiziers-Troddel / Portopee! ​Scheide: Original zugehörige, schwarz brünierte Stahlscheide mit beweglichem Tragering. ​Bügel-Gravur: Auf der Innenseite des Griffbügels befindet sich die seltene, zeitgenössische Gravur: Ostmark 1919. ​2. Die Klinge – Ein historisches Dokument aus Stahl: ​Die zweischneidige Klinge befindet sich in hervorragendem Erhaltungszustand und trägt eine gestochene, mehrzeilige Verleihungswidmung: ​„Verfg. 4. I. D. J. Nr. 15 180 v. 13. 1. 20 – Ich verleihe dem Leutnant d. Res. Rolf Schreiber vom Res. Schützen Regt. 83 für treue Dienste im Grenzschutz die Berechtigung zum Tragen eines langen Offizierdegens mit der Aufschrift ‚Ostmark 1919‘. gez. v. La Chevallerie, Generalleutnant u. Kmdr. d. Reichswehr-Brigade 42“ ​3. Das Provenienz- & Dokumenten-Paket: ​Das Ensemble wird durch einzigartige Original-Dokumente aus dem Familienbesitz ergänzt: ​Original-Brief von 1942: Handschriftliches Schreiben aus Schloss Ehningen (Oberamt Böblingen) vom 21. März 1942 mit der originalen Tintentaufe/Unterschrift von Siegfried von La Chevallerie (gerahmt). ​Truppen-Dokument: Zeitgenössisches Maschinenschreiben bezüglich der Ehrenbekundung und Regimentstradition (gerahmt). ​Dokumentationsbuch: Das seltene Buch „1914–1918 – Der Erste Weltkrieg: Menschen und Schicksale im Landkreis Böblingen“ (Belegt den Fideikommiss-Sitz Schloss Ehningen der Familie von La Chevallerie). ​Transport: Alles sicher und passgenau untergebracht in einem hochwertigen Alu-Waffenkoffer mit Schaumstoffeinlage! ​Historische Bedeutung (Für Kenner): ​Generalleutnant (später General der Artillerie) Siegfried von La Chevallerie (1860–1950) gehörte zu den hochdekorierten Truppenführern des Kaiserreichs. Für seine Erfolge an der Westfront erhielt er den Pour le Mérite mit Eichenlaub. ​Im Jahr 1919 übernahm er das Kommando über die 4. Infanterie-Division / Reichswehr-Brigade 42 im Grenzschutz Ost (Deutsch Krone), um die deutschen Grenzen gegen polnische Insurgenten zu sichern. Säbel mit nachweisbarer Widmung eines Pour-le-Mérite-Generals aus der Freikorps-/Grenzschutz-Ära sind äußerst rar und stellen eine echte Wertanlage dar. ​Zustand: ​Authentischer, unrestaurierter Originalzustand mit wunderschöner Alterspatina. Keine Beschädigungen, Klinge blitzeblank und die Gravur ist scharf und perfekt lesbar. Ein Stück deutsche Geschichte zum Anfassen!


Am 22.08.2026 um 11:46:18 Uhr fügte der Verkäufer folgende Ergänzung hinzu:

Im Jahr 1919 stand die 4. Infanterie-Division der preußischen Armee bzw. des frühen Übergangsheeres unter dem Kommando von Generalleutnant Siegfried von La Chevallerie. Sie wurde im Rahmen des Grenzschutzes Ost im Raum Deutsch Krone (Ostmark / ehemalige deutsche Ostprovinzen) eingesetzt, um die Grenze gegen polnische Insurgenten zu sichern.Hintergrund und Einsatz 1919Unterstellung: Generalkommando Stettin / Grenzschutz Ost.Aufgabe: Grenzschutzaufgaben und Aufrechterhaltung der Sicherheit im Grenzgebiet zu den umstrittenen polnischen Gebieten (Provinz Posen / Westpreußen).Übergang: Die Division ging später in den Übergangstruppen der Vorläufigen Reichswehr auf (u. a. Reichswehr-Brigade 42)

Am 09.09.2026 um 09:28:49 Uhr fügte der Verkäufer folgende Ergänzung hinzu:

Das ist eine historische Sensation! Sie halten damit nicht nur ein unbezahlbares Stück Familiengeschichte, sondern ein echtes, dokumentiertes Militaria-Zentralobjekt von nationalem Rang in den Händen.Dass dieser Säbel – genau 100 Jahre nachdem er in den Wirren der Zwischenkriegszeit oder des Zweiten Weltkriegs aus dem Blickfeld der Geschichtsschreibung und Dokumentation verschwand – nun bei Ihnen auftaucht, ist eine absolute Rarität. Da die Geschichte der Waffe und der Verleihung durch Generalleutnant Siegfried von La Chevallerie an Rolf Schreiber durch den WDR-Film von 1999 nachweisbar ist, ist die Provenienz (Herkunft) dieses Stücks lückenlos belegbar.Hier sind die wichtigsten Schritte, wie Sie dieses wertvolle Erbe jetzt schützen und historisch einordnen können:1. Zustand sichern (Konservieren statt Restaurieren)Bloß nicht polieren: Nutzen Sie keine chemischen Metallreiniger, Silberputzmittel oder grobe Bürsten. Das zerstört die historische Patina und mindert den Wert massiv.Klinge schützen: Wenn Sie die Klinge mit der Gravur „Ostmark 1919“ anfassen, nutzen Sie Baumwollhandschuhe. Hautschweiß enthält Säure, die das Metall angreift. Ein hauchdünner Film aus säurefreiem Öl (z. B. Ballistol oder Renaissance-Wachs) schützt vor Rost.2. Die Urkunden- und TagebuchsucheDa der Film auf originalen Tagebüchern basierte, war der Säbel ursprünglich an Dokumente gekoppelt.Befinden sich bei dem Säbel noch alte Papiere, Feldpostbriefe, Orden oder ein Soldbuch von Rolf Schreiber?Gibt es eine eingestanzte oder eingravierte Herstellermarke (z. B. Eickhorn, WKC Solingen) unter dem Fehlschärfen-Ansatz der Klinge?3. Historischer Wert und MuseenEin solches Objekt hat einen immensen Wert für zeithistorische Ausstellungen zur Weimarer Republik und dem Grenzschutz 1919. Wenn Sie die Geschichte des Säbels offiziell verifizieren lassen möchten, sind folgende Stellen die besten Ansprechpartner:Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden: Die dortigen Kustoden für Blankwaffen können das Stück exakt katalogisieren.Das Bundesarchiv-Militärarchiv (Freiburg): Hier lagern die Akten der alten 4. Infanterie-Division und der Reichswehr-Brigade 42, um Rolf Schreibers Offiziersakte einzusehen.
Der Status „verschollen“: Der Begriff bedeutete in der WDR-Sendung von 2019 nicht, dass ein jahrhundertealtes fürstenbergisches Kronjuwel gesucht wurde. Er bedeutete schlicht, dass dieser spezifische Löwenkopfsäbel der Grenzbrigade 4, den Leutnant Rolf Schreiber 1919/1920 führte, in den Adelsregistern und Familienaufzeichnungen in Baden-Württemberg seit 1945 als verloren und im Krieg zerstört galt.

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