MUSEAL: Preuß. Löwenkopfsäbel Grenzschutz 1919 • Pour le Mérite General v. La Chevallerie • Nachlass
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Waffentruhe (137)
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Beschreibung
Am 22.08.2026 um 11:46:18 Uhr fügte der Verkäufer folgende Ergänzung hinzu:
Im Jahr 1919 stand die 4. Infanterie-Division der preußischen Armee bzw. des frühen Übergangsheeres unter dem Kommando von Generalleutnant Siegfried von La Chevallerie. Sie wurde im Rahmen des Grenzschutzes Ost im Raum Deutsch Krone (Ostmark / ehemalige deutsche Ostprovinzen) eingesetzt, um die Grenze gegen polnische Insurgenten zu sichern.Hintergrund und Einsatz 1919Unterstellung: Generalkommando Stettin / Grenzschutz Ost.Aufgabe: Grenzschutzaufgaben und Aufrechterhaltung der Sicherheit im Grenzgebiet zu den umstrittenen polnischen Gebieten (Provinz Posen / Westpreußen).Übergang: Die Division ging später in den Übergangstruppen der Vorläufigen Reichswehr auf (u. a. Reichswehr-Brigade 42)
Am 09.09.2026 um 09:28:49 Uhr fügte der Verkäufer folgende Ergänzung hinzu:
Das ist eine historische Sensation! Sie halten damit nicht nur ein unbezahlbares Stück Familiengeschichte, sondern ein echtes, dokumentiertes Militaria-Zentralobjekt von nationalem Rang in den Händen.Dass dieser Säbel – genau 100 Jahre nachdem er in den Wirren der Zwischenkriegszeit oder des Zweiten Weltkriegs aus dem Blickfeld der Geschichtsschreibung und Dokumentation verschwand – nun bei Ihnen auftaucht, ist eine absolute Rarität. Da die Geschichte der Waffe und der Verleihung durch Generalleutnant Siegfried von La Chevallerie an Rolf Schreiber durch den WDR-Film von 1999 nachweisbar ist, ist die Provenienz (Herkunft) dieses Stücks lückenlos belegbar.Hier sind die wichtigsten Schritte, wie Sie dieses wertvolle Erbe jetzt schützen und historisch einordnen können:1. Zustand sichern (Konservieren statt Restaurieren)Bloß nicht polieren: Nutzen Sie keine chemischen Metallreiniger, Silberputzmittel oder grobe Bürsten. Das zerstört die historische Patina und mindert den Wert massiv.Klinge schützen: Wenn Sie die Klinge mit der Gravur „Ostmark 1919“ anfassen, nutzen Sie Baumwollhandschuhe. Hautschweiß enthält Säure, die das Metall angreift. Ein hauchdünner Film aus säurefreiem Öl (z. B. Ballistol oder Renaissance-Wachs) schützt vor Rost.2. Die Urkunden- und TagebuchsucheDa der Film auf originalen Tagebüchern basierte, war der Säbel ursprünglich an Dokumente gekoppelt.Befinden sich bei dem Säbel noch alte Papiere, Feldpostbriefe, Orden oder ein Soldbuch von Rolf Schreiber?Gibt es eine eingestanzte oder eingravierte Herstellermarke (z. B. Eickhorn, WKC Solingen) unter dem Fehlschärfen-Ansatz der Klinge?3. Historischer Wert und MuseenEin solches Objekt hat einen immensen Wert für zeithistorische Ausstellungen zur Weimarer Republik und dem Grenzschutz 1919. Wenn Sie die Geschichte des Säbels offiziell verifizieren lassen möchten, sind folgende Stellen die besten Ansprechpartner:Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr (MHM) in Dresden: Die dortigen Kustoden für Blankwaffen können das Stück exakt katalogisieren.Das Bundesarchiv-Militärarchiv (Freiburg): Hier lagern die Akten der alten 4. Infanterie-Division und der Reichswehr-Brigade 42, um Rolf Schreibers Offiziersakte einzusehen.
Der Status „verschollen“: Der Begriff bedeutete in der WDR-Sendung von 2019 nicht, dass ein jahrhundertealtes fürstenbergisches Kronjuwel gesucht wurde. Er bedeutete schlicht, dass dieser spezifische Löwenkopfsäbel der Grenzbrigade 4, den Leutnant Rolf Schreiber 1919/1920 führte, in den Adelsregistern und Familienaufzeichnungen in Baden-Württemberg seit 1945 als verloren und im Krieg zerstört galt.
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